Wahl des Dojo

Die Wahl eines guten Dojo - ein paar Tipps

Auf dieser Seite erfahren Sie einige Tipps, die bei der Dojowahl vielleicht nicht unbedeutend sind. Auch wenn Sie bereits in einem Verein oder einer Schule Mitglied sind und da schon seit langer Zeit trainieren, ist es hin und wieder mal sinnvoll, sich ein paar Fragen zu stellen und wirklich zu versuchen, die Objektivität auch darin nicht zu verlieren.

Damit den Kampfsport-(Neu)interessierten nicht der Spaß genommen wird, damit die Enttäuschung später nicht eintritt, damit sich die Karateka nicht in der Öffentlichkeit oder bei Turnieren blamieren - hier ein paar Tipps, die helfen sollen, ein für Sie persönlich gutes Dojo zu finden:

 

- Welche Intentionen haben Sie? Suchen Sie Fitness, einen traditionsreichen Sport oder wollen sie effektive Selbstverteidigung erlernen? Nicht jeder Verein / jede

Schule kann dies gewährleisten obwohl es angeboten wird. Hier ein Link zu den Unterschieden.

- Nicht das erste Dojo, welches aufgesucht wird, ist auch das Beste!

- Vergleichen der Karatestile ist sinnvoll. Bei so vielen Stilrichtungen gibt es ebenfalls zahlreiche Bewegungsformen, die einem liegen oder nicht. Fühlen Sie sich bei

den Bewegungen und in der Gruppe wohl.

- Wie geht der Lehrer mit seinen Schülern um? Mit Respekt und freundlich? Wie spricht er über andere Sportler und Vereine? Wie behandelt er andere

Stilrichtungen? Wie ist sein Auftreten?

- Werden einzelne Sportler bevorzugt behandelt? Findet eine Sympathisierung statt?

- Kann der Trainer auch tiefgründige Informationen vermitteln oder kratzt er nur an der Oberfläche und versucht den Kern der Thematik mit versteckter

Ahnungslosigkeit zu umgehen?

- Zwischen "Autorität" und "autoritär" gibt es enorme Unterschiede.

- Nehmen Sie sich Zeit und fragen Sie, ob auch mehrere Probetrainingseinheiten möglich sind.

- Versuchen Sie einen Blick in die Vereinssatzung zu gewinnen. Es kommt vor, dass es sich oft um überteuerte Jahresverträge handelt und eine Kündigung nicht

selten Monate im Voraus zum Jahresende schriftlich niederzulegen ist. Hin und wieder kann man in den Satzungen lesen, dass auch jedes Vereinsmitglied zur Ent-

richtung von Beiträgen oder Umlagen verpflichtet ist, die zur "Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins.“

[Bemerkung: Original-Zitat aus der Satzung eines Karatevereins / NDS. Hier ein Auszug]

Ein seriöser Verein händigt die Satzung ohne Probleme aus bzw. weist darauf hin, wo diese einzusehen ist: das zuständige Amtsgericht mit dem Vereinsregister.

- Wichtig: haben Sie keine Angst Sachen zu hinterfragen und objektiv zu sehen. Karate, so wie viele andere Sportarten auch, hat sehr viel mit Korrektur und folglich

Körperkontakt zu tun. Seien Sie kritisch und setzen Sie ein Zeichen, wenn beispielsweise ein Trainer eine Fausthaltung am rechten Oberschenkel zu korrigieren

versucht. Hier ein interessanter und hilfreicher Artikel.

- Wird auf die Dojoetikette (hier ein Beispiel) geachtet? Siehe auch hier: Etikette des Karate-Do

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